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Podiumsdiskussion zur Digitalstadt: Datenmissbrauch & Offene Daten

Unter dem Motto “Smart City Darmstadt - Für ein bürgerfreundliches digitales Darmstadt” veranstaltet das Bündnis Demokatie statt Überwachung, dem auch wir angehören, am 15. März ab 19.30 Uhr im Vortragssaal des Hess. Staatsarchiv am Karolinenplatz 3 in Darmstadt eine Podiumsdiskussion zu den Risiken und Chancen im Umgang mit den bei Digitalisierungs-Projekten anfallenden Daten.

An der Podiumsdiskussion nehmen teil:

  • Achim Friedland, Offenes Jena und OK-Lab, Jena
  • José D. Da Torre Suárez, Digitalstadt Darmstadt GmbH
  • Martina Hübscher-Paul, Stadtverordnete Darmstadt, Linksfraktion
  • Markus Drenger, LAG Medien/Netzpolitik GRÜNE HESSEN

Logo Bündnis Demokatie statt Überwachung

Darmstadt hat 2017 den Bitkom-Wettbewerb gewonnen und ist jetzt „Digitalstadt“. Mit Hilfe „smarter“ IT- und Kommunikationssysteme soll das Leben leichter werden: Optimalere Verwaltungsdienste werden uns versprochen, bessere Verkehrsflüsse und Parkmöglichkeiten u.v.m.

Bei der Vernetzung von Infrastruktur, Haushalten und Verwaltung werden allerdings massenhaft personenbezogene Daten produziert. Große IT-Unternehmen bieten gerne ihre Dienste an.

„Wir müssen aufpassen!“ mahnte OB Partsch beim Neujahrsempfang und wies auf die Notwendigkeit einer „kritischen Öffentlichkeit“ hin. Wir müssen aufpassen, dass die großen Datensammlungen nicht von staatlicher oder privatwirtschaftlicher Seite missbraucht werden können. Und wir müssen aufpassen, dass die Digitalisierung der Stadt nicht unserer demokratischen Kontrolle entgleitet.

Wir diskutieren den Digitalisierungsprozess mit Darmstädter ParteienvertreterInnen und einem Geschäftsführer der Digitalstadt Darmstadt GmbH, der die Koordination des Prozesses obliegt. Anregungen zur Diskussion erhalten wir aus Jena. Die dort erarbeiteten „Sieben Thesen für ein nachhaltiges und bürgerfreundliches digitales Jena“ werden wir mit der Darmstädter Entwicklung konfrontieren.

  • Welche Entscheidungen sind in Darmstadt schon getroffen?
  • Welche Konsequenzen müssen bedacht werden?
  • Wo kann, wo muss nachgesteuert werden?
  • Wie kann ein demokratischer Prozess gewährleistet werden?